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43. Die schwarze Geschichte des Muttentals, Witten, Deutschland

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Endlich geht es nochmal mit dem Bus auf Tour :) Mein Ziel ist ein Wanderparkplatz bei Witten in dem Muttental. Direkt am Parkplatz ist schon der erste Stopp. Der Schacht Margarethe wurde 2009 nach alten Plänen rekonstruiert. Im Muttental wurde damals Kohle abgebaut.  Über wunderschön angelegte Wanderwege geht es weiter. Überall stehen sehr informative Tafeln am Wegesrand. Was der Bergmann drunter hatte, stand aber nicht drauf ;)

Das Gezähe, also die Ausrüstung des Bergmanns.

Glück auf wenn´s zum Feierabend ein Bierchen gab.

Sehr schön verzierte Gitter vor den Mundlöchern. Hier haben sie sich richtig Mühe gegeben.

Die Abladestation. Hier wurden die LKWs mit Kohle zur Abfuhr befüllt.

Haldeschacht

Der Dreibaum war die älteste und auch einfachste Konstruktion für ein Schachtgerüst.

Der Göpelschacht. Ein Pferd lief den ganzen Tag im Kreis und beförderte Körbe mit Kohle nach oben. Dann sagen immer alle: Früher war alles besser :(
Alles in allem war es eine wirklich sehr schöne Wanderung. D…

42. Ein Ausflug ins 3. Jahrhundert - Castro de Viladonga, Spanien

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In dem kleinen Ort Castro de Rei stehe ich auf einem tollen Stellplatz am Rande des Ortes. Morgens kommt ein Mann aus dem Dorf und bringt seine Tiere quer über den Stellplatz rüber auf eine Weide. Erst ein großes Pferd, dann ein Kleineres, dann ein Pony und zum Schluss den Esel. Wir wechseln ein paar Worte, lachen uns zu und haben kein Wort voneinander verstanden 😁 und trotzdem eine schöne Begegnung. 
Auf dem Stellplatz steht auch ein Hinweisschild...alles auf Spanisch. Hm, eine Route am Fluss entlang zu einem Ort. Also ab aufs Rad und gucken was es da gibt. Der Fluss heißt übrigens Azúmara und der Weg ist teilweise wunderschön. 

Es geht lange an dem Fluss entlang. Zu Fuß bestimmt herrlich zu laufen. Mit dem Rad dann doch etwas schwieriger, da der Weg eher ein sehr schmaler Pfad ist und direkt am Wasser verläuft. Egal, langweilige Dinge bleiben auch nicht in Erinnerung und das war es auf keinen Fall. Weiter geht es an einer Mühle, eine kleine Kapelle wo man am Seil gerade die Glocke…

41. Verlaufen im Lagoa de Cospeito, Lugo, Spanien

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Die Lagoa de Cospeito, also die Lagunen liegen etwas nördlich von Lugo und ich möchte den Hunden nochmal viel Natur gönnen, damit sie ohne Leine rumtoben dürfen. Tja, dem ist leider nicht so. Es ist ein großes Feuchtgebiet mit vielen matschigen Stellen und den Hunden verordne ich Leinenzwang.

So früh im Jahr wirkt alles ein bisschen trostlos, da das satte Grün der Bäume fehlt. Trotzdem ist es eine himmlich, paradiesische Natur.
Der Weg führt zu urigen Bäumen, die die Fantasie steigern? Was hier wohl früher für ein Ort war? Hexenplatz? Hexenverbrennung? ....

Wohin der Weg geht kann ich leider nicht erkunden. Durch den letzten Regen ist alles morastig und sumpfig und ich muss abbiegen auf einen schmalen Weg.

Ein paar Stufen zum Verweilen ...

...mit einem kleinen Brunnen. Ob das Trinkwasser ist? Ich traue mich nicht es zu testen.

Wieder eine Abbiegung und es geht über Stege weiter. 

Wunderschön wie sich die Sonnenstrahlen im Wasser spiegeln.

Alle Bäume komplett im Wasser. In ein paar Mo…

40. In Porto gibt´s nicht nur Porto, Portugal

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Porto wollte ich unbedingt besichtigen und es hat sich wirklich gelohnt. Da meine Hunde pure Landeier sind und absolut nicht stadttauglich, ist natürlich die Zeit einer Besichtigung begrenzt. Dann fallen eben so Dinge wie die große Buchhandlung mit der "Harry Potter Treppe" einfach weg, weil es zu lange Wartezeiten für den Einlass gibt. Also geht´s erst mal Richtung Bahnhof, vorbei an wunderschönen Gebäuden, Kirchen und Denkmälern

Die berühmten Kacheln (Azulejos) bringen eine tolle Farbe in die Stadt. Entweder schöne geometrische Muster an den Hausfassaden

oder erzählende Bilder aus der Geschichte wie in der Vorhalle des Bahnhofs Sao Bento.

Sehr beeindruckende Bilder aus lauter vielen, einzelnen Kacheln.

Aber nicht nur die Kacheln verbreiten eine fröhliche Stimmung, auch die Häuser bringen mit ihren bunten Anstrichen ihres dazu.



Alles ist bunt und wirkt gut gelaunt, wie auch die großen Hallen mit ihren kleinen Essständen, wo man die tollsten Gerichte bekommt.

Und was nicht …

39. Das ist die perfekte Welle *sing, Nazaré, Portugal

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Nazaré ist nicht nur eine Kleinstadt am Atlantik in Portugal, sondern für Surfer auch ein Spot mit der perfekten Welle. Perfekt? Hm. Durch eine über 200 km lange Meeresschlucht, die kurz vorm Strand endet und bestimmten Meeresströmungen entstehen hier im Winter die höchsten surfbaren Wellen von bis zu 30 m Höhe. Für mich unvorstellbar, da das Meer jetzt Ende März so ruhig und friedlich aussieht. In der Festung beim Leuchtturm kann man ein kleines Museum besichtigen mit Bildern und Erklärungen dazu. 

Rund um den Platz sind kleine Geschäfte für die Touristen. 

Die Kapelle Ermida da Memória. 





38. Thunfisch gestrandet, Sao Martinho do Porto, Portugal

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Hoch oben auf den Klippen ist ein sehr kleiner Parkplatz bei einem Aussichtspunkt. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick aufs Meer. Nach den letzten, vielen kulturellen Besichtigungen tut die Ruhe hier extrem gut. Einfach mal abschalten und das Leben genießen. Das Wetter ist perfekt und endlich lohnt es sich auch mal den Stuhl rauszuholen. Abends sitze ich in die Decke eingemummelt auf einem Stein am Aussichtspunkt und habe mir den Sonnenuntergang angeschaut als die Polizei kommt. Mit Herzklopfen habe ich erwartet meinen schönen Stellplatz verlassen zu müssen, aber Fehlanzeige. Die Polizisten grüßen freundlich und wollen nichts weiteres als auch den Sonnenuntergang genießen 😂
Am nächsten Tag geht es mit den Hunden runter an den Strand. 

Es ist Ende März und es ist kein Mensch sonst noch da. Zur einen Seite ein breiter, schöner Strand zum Laufen und die Hunde genießen die Toberei im Sand und sind total glücklich. Auf der anderen Seite liegen nur Steinbrocken und mittendrin ei…

37. Steine, Steine, Steine - und keiner beamt mich ins Mittelalter. Evora, Portugal

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In der Nähe von Evora führt ein kurzer Fußmarsch zum ca. 3,50 m hohem Menhir von Almendres. Ganz schön riesig, wenn man bedenkt, dass ein großer Teil ja noch in der Erde ist.
Weiter geht es zum Cromlech. Da stockt einem schon der Atem vor Erfurcht beim Anblick der großen, vielen Steine.

Da der Steinkreis an einem Hang liegt, hat man keine Chance ihn komplett auf ein Bild zu bekommen.

Die ca. 100 Steine zeigen heute eine doppelte Form einer "8". Wahrscheinlich waren es mal ein großer und ein kleiner Steinkreis, welche es in dieser Form sonst nirgends gibt.

Da die Steine ca. 1000 bis 2000 Jahre älter sind als die bekannten "Stonehedge", habe ich einige berührt. Passierte nix. Keine Zeitreise ins Mittelalter. Schade 😋


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