Endlich geht es nochmal mit dem Bus auf Tour :) Mein Ziel ist ein Wanderparkplatz bei Witten in dem Muttental. Direkt am Parkplatz ist schon der erste Stopp. Der Schacht Margarethe wurde 2009 nach alten Plänen rekonstruiert. Im Muttental wurde damals Kohle abgebaut. Über wunderschön angelegte Wanderwege geht es weiter. Überall stehen sehr informative Tafeln am Wegesrand. Was der Bergmann drunter hatte, stand aber nicht drauf ;) Das Gezähe, also die Ausrüstung des Bergmanns. Glück auf wenn´s zum Feierabend ein Bierchen gab. Sehr schön verzierte Gitter vor den Mundlöchern. Hier haben sie sich richtig Mühe gegeben. Die Abladestation. Hier wurden die LKWs mit Kohle zur Abfuhr befüllt. Haldeschacht Der Dreibaum war die älteste und auch einfachste Konstruktion für ein Schachtgerüst. Der Göpelschacht. Ein Pferd lief den ganzen Tag im Kreis und beförderte Körbe mit Kohle nach oben. Dann sagen immer alle: Früher war alles besse...
Wenn man so lange unterwegs ist, kann man nicht jeden Tag was erleben oder besichtigen, sondern braucht immer wieder mal Zeit für Nichts. Das Erlebte sacken lassen, damit wieder Platz für Neues ist. In der Zeit wird was anderes gemacht. Entweder schreiben, lesen, basteln oder kochen. Ich habe mir endlich auch einen Omnia-Backofen angeschafft. So kann ich jetzt im Bus unterwegs auch Aufläufe machen, Brot oder Kuchen backen usw. Eine tolle Erfindung! Nun habe ich ratzfatz einen Teig gerührt und alles in den Omnia gefüllt. Entstanden ist ein leckerer Rührkuchen mit Kakifrüchten und Wallnüssen :) Leider hat er nicht lange gehalten *tztztz Da ich auch im Bus nicht auf meine geliebte Pizza verzichten will, wird die jetzt in der Pfanne gemacht. Klappt hervorragend, nur das Nudelholz fehlt und es musste ein Glas Gelee herhalten ;) Probiert es daheim mal aus...Olivenöl in die Pfanne, Teig rein und kurz warten bis er von unten gut ist, umdrehen, Tomat...
In dem kleinen Ort Castro de Rei stehe ich auf einem tollen Stellplatz am Rande des Ortes. Morgens kommt ein Mann aus dem Dorf und bringt seine Tiere quer über den Stellplatz rüber auf eine Weide. Erst ein großes Pferd, dann ein Kleineres, dann ein Pony und zum Schluss den Esel. Wir wechseln ein paar Worte, lachen uns zu und haben kein Wort voneinander verstanden 😁 und trotzdem eine schöne Begegnung. Auf dem Stellplatz steht auch ein Hinweisschild...alles auf Spanisch. Hm, eine Route am Fluss entlang zu einem Ort. Also ab aufs Rad und gucken was es da gibt. Der Fluss heißt übrigens Azúmara und der Weg ist teilweise wunderschön. Es geht lange an dem Fluss entlang. Zu Fuß bestimmt herrlich zu laufen. Mit dem Rad dann doch etwas schwieriger, da der Weg eher ein sehr schmaler Pfad ist und direkt am Wasser verläuft. Egal, langweilige Dinge bleiben auch nicht in Erinnerung und das war es auf keinen Fall. Weiter geht es an einer Mühle, eine kleine Kapelle wo man a...
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